© Markt Wilhermsdorf
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Sehenswürdigkeiten

Von Fachwerkgebäude bis hin zum Jüdischen Friedhof: Der Markt Wilhermsdorf hat ein paar schöne Sehenswürdigkeiten.

Das Rathaus ist ein unter Franziska-Barbara zwischen 1717 und 1718 entstandenes herrschaftliches Wohn- und Verwaltungsgebäude. Dieses Consulentenhaus wurde zwischen 1719 und 1720 um einen Gebäudeflügel auf der Rückseite erweitert, in dessen Obergeschoss sich ein barocker Ballsaal befindet. Es wurde 1811 vom Königreich Bayern privatisiert und als Handwerkerhaus genutzt. 1939 erwarb der Markt das Haus, um es als Rathaus zu nutzen. Zwischen 2000 und 2005 wurde das Haus saniert und erweitert.

Der dem fränkischen Ritterkreis angehörige Ritterkanton Altmühl verlegte seinen Verwaltungssitz im Jahr 1703 nach Wilhermsdorf. Das neue Kanzleigebäude wurde 1720 am Marktplatz erbaut und wird noch heute Ritterhaus genannt.

Die stattliche Barockkirche mit Chorscheitelturm und aufwändiger Fassade wurde im Zeitraum 1706 bis 1714 nach Plänen des Würzburger Hofbaumeisters Joseph Greißing erbaut und im Jahr 1714 geweiht.

Die St. Peter und Paul Kirche in Kirchfarrnbach ist eine Wehrkirche. Bei Gefahr konnten die Bewohner der umliegenden Orte in den Schutz der Wehrmauer fliehen, die die Kirche umgab. Der 1471 fertiggestellte dreigeschossige Kirchturm diente als letzte Zufluchtsstätte. Die älteste Glocke in der Kirche stammt aus dem Jahr 1423. Im Jahr 1891 wurde der Bau des neuen Kirchenschiffes im neugotischen Stil beendet.

Die Spitalkirche wurde gebaut in der Zeit zwischen 1718 und 1727. Sie erhielt ihren Namen aufgrund des nahegelegenen Spitals.

Die katholische Kirche St. Michael wurde in den Jahren 1961 bis 1963 nach Plänen des Nürnberger Architekten Walter Mayer errichtet. Der Komplex aus Kirche und Pfarrhaus beherrscht den Hang, auf dem er errichtet wurde. Von dem Platz vor der Kirche bietet sich ein großartiger Blick auf den Ortskern.

Informationen zum Jüdischen Friedhof finden Sie hier.

Das Spital ist ein zweigeschossiges Fachwerkgebäude mit zwei Dachböden und Satteldach. Es wurde im Jahr 1716 fertiggestellt und diente der Aufnahme von armen Menschen, die gegen Zahlung einer geringen Miete, teilweise auch umsonst, darin wohnen durften.