Wilhermsdorf

Wilhermsdorf ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Fürth und gehörte bis zur Gemeindegebietsreform 1972 zum Landkreis Neustadt an der Aisch.

Geografische Lage

Der Markt liegt zwischen der Stadt Fürth und Bad Windsheim am Rande des Naturparks Frankenhöhe.
Durch Wilhermsdorf fließt die Zenn, die bei Atzenhof in die Regnitz mündet.
Der Ort sollte nicht mit der 15 km entfernten Gemeinde Wilhelmsdorf verwechselt werden.

Marktgemeinderat

Der Marktgemeinderat von Wilhermsdorf bestand zur Kommunalwahl 2002 aus 16 Mitgliedern, auf Grund der gestiegenen Einwohnerzahl wurde zur Wahl 2008 die Zahl der zu vergebenden Mandate auf 20 erhöht.

Sitzverteilung im Gemeinderat ab 1.5.2014:

CSU SPD FW Gesamt
11 5 4 20 Sitze

Bürgermeister

Seit dem 18.3.2014 ist Uwe Emmert (CSU) 1. Bürgermeister.

Wappen

Geteilt von Gold und Blau; oben nebeneinander drei stehende rote Rauten, unten der silberne Großbuchstabe „W“.

1926 wurde das Wappen neugestaltet, dabei griff man auf das Wappen der Herren von Wilhelmsdorf zurück und fügte das silberne „W“ hinzu. Das „W“ soll auf den Ortsnamen hinweisen, die Farben Blau und Silber sind die Bayerischen Landesfarben. Das Wappen wurde durch Ministerialentschließung vom 23. Juni 1926 durch das Bayerische Innenministerium beglaubigt.

Städtepartnerschaften

Seit 1988 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Feld am See in Österreich und seit 1998 mit Jahnsdorf/Erzgebirge in Sachsen.

Rathaus

Das Rathaus ist ein unter Franziska-Barbara zwischen 1717 und 1718 entstandenes herrschaftliches Wohn- und Verwaltungsgebäude. Dieses Consulentenhaus wurde zwischen 1719 und 1720 um einen Gebäudeflügel auf der Rückseite erweitert, in dessen Obergeschoss sich ein barocker Ballsaal befindet. Es wurde 1811 vom Königreich Bayern privatisiert und als Handwerkerhaus genutzt. 1939 erwarb der Markt das Haus, um es als Rathaus zu nutzen. Zwischen 2000 und 2005 wurde das Haus saniert und erweitert.

Verkehr

Die Staatsstraße 2252 führt durch das Gemeindegebiet und bindet den Ort bei Langenzenn an die Südwesttangente (Bundesstraße 8) an.

Seit dem 9. September 1895 verbindet die Zenngrundbahn den Ort mit der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg, die Züge verkehren von und nach Fürth bzw. teilweise direkt nach Nürnberg.